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Das Schmerzverständnis nach Liebscher & Bracht

id77 Roland Flipchart

Die meisten Schmerzen sind zu über 90 Prozent Alarmschmerzen, die den Körper vor Strukturschädigungen schützen wollen, und die aufgrund zu hoher Muskel- und Faszienspannungen entstehen. 

Diese überhöhten Muskelspannungen entstehen wiederum aufgrund unserer modernen Lebensweise, hauptsächlich durch zu häufiges und zu langes Sitzen und zu wenig Bewegung. Die betroffenen Faszien verkürzen, verfilzen und verkleben, wodurch zugehörige Muskeln nicht mehr in ihre biologisch vorgesehene Länge gehen können und Muskeln auf der Gegenseite überhohe Kräfte aufbringen, um das biomechanische Gleichgewicht wieder herzustellen.

Vor allem die Überspannung ausgleichende Bewegungen fehlen in unserem Alltag fast völlig. So reicht es eben nicht aus, regelmäßig zu Joggen oder ins Fitnessstudio zu gehen. Es braucht ein mit mehrwinkeligen Drehimpulsen ausgestattetes Stimulationstraining, wie beim fayo® und in der Liebscher & Bracht® Bewegungstherapie.

Die Bedeutung der Faszien

Am wichtigsten zu verstehen ist, dass durch das Fasziengewebe alles im Körper miteinander verbunden ist. Das bedeutet, dass die zahllosen Faszienfädchen jede unserer 80 bis 100 Billionen Zellen mit jeder anderen Zelle verbinden. 

id77 fayoIn der Naturheilkunde war man sich schon sehr lange über die Bedeutung dieses Bindegewebes, wie es bis vor einigen Jahren noch genannt wurde, für unsere Gesundheit bewusst. Die Erkenntnisse aus der aktuellen Faszienforschung lassen dieses Bewusstsein neu erwachen und machen Faszien auch in der Medizin salonfähig.

Muskeln sind in unserem Körper immer in einer Funktionseinheit mit Faszien vorhanden. Die einzelnen Muskelfasern werden von Faszien umschlossen und bilden durch Faszien umhüllte Faserbündel. Faszien spielen also auch bei der Schmerzentstehung und -behandlung eine immens wichtige Rolle. Sie sind auch nicht bloßes Füll- oder Verbindungsgewebe, sondern passen sich aktiv an veränderte Bewegungsmuster an. Diese Veränderung erfolgt jedoch viel langsamer als die reine Muskelkontraktion und wird im Gehirn von denselben Arealen gesteuert, die auch unsere Bewegung koordinieren. Werden Muskeln durch fehlende oder einseitige Bewegung nicht oder nur eingeschränkt genutzt, verfilzen und verkleben auch die zugehörigen Faszien. Das ist ursächlich der Grund für zu hohe Zugspannungen in der Muskulatur und damit Ursache der meisten Schmerzen.

Die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht

Wenn man Schmerzen effektiv und nachhaltig behandeln will, muss man gesamtheitlich vorgehen und alle Aspekte und Einflussfaktoren berücksichtigen. Dazu gehören die aus unserer Sicht vier Haupteinflüsse auf Schmerzentstehung und Schmerzempfinden:
Bewegung - Ernährung - Umwelt - Psyche
Fehlende oder/und biomechanisch unausgeglichene Bewegung führt zu Schmerzen wie oben beschrieben. Unsere Ernährung hat einen indirekten Einfluss auf den Muskeltonus, also die Grundspannung der Muskulatur. Bei säureüberschüssiger Ernährungsweise erhöht sich der Muskeltonus, was wiederum zu zusätzlichen Überspannungen der Muskulatur führen kann und das Schmerzempfinden steigert. Ein permanent übersäuertes Gewebe kann zum Abbau der Knochensubstanz führen und Faszien unelastisch werden lassen. Unser Gewebe verliert die lebenswichtige Wasserspeicherfähigkeit und entzieht den Faszien die Flüssigkeit. 

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Unser Körper ist einem Dauerfeuer aus elektromagnetischer Strahlung in unserer Umwelt ausgesetzt, was unseren Zellstoffwechsel negativ beeinflusst. Umweltgifte, denen wir uns im Alltag nicht entziehen können tun ihr Übriges. Ist der Zellstoffwechsel gestört, laufen im Körper Notprogramme ab, die unter anderem auch den Muskeltonus erhöhen. Stress als ein Beispiel für den psychischen Einfluss erhöht den Cortisolspiegel, was eine Kettenreaktion entzündlicher Prozesse im Körper auslösen kann, da das Stresshormon nicht durch die ursprünglich vorgesehenen Bewegungen wie Flucht oder Angriff abgebaut werden kann.

Wenn Sie hierüber ausführlichere Informationen wünschen, empfehlen wir das Buch "FaYo - Das Faszienyoga" von Dr. med. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht. Es dient nicht nur uns als Quelle, sondern stellt die Zusammenhänge eines gesunden Lebens in verständlicher Sprache dar.

Bewegung ist für uns die Grundlage eines gesunden, schmerzfreien Lebens. Wir dürfen aber nicht die anderen Einflussfaktoren unterschätzen oder sogar ignorieren. Keiner dieser Einflussfaktoren kann isoliert behandelt zum Erfolg führen! Darüber müssen sich Patienten im Klaren sein, wenn sie die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht für sich in Betracht ziehen. Sie müssen sich darauf einlassen wollen, Veränderungen in ihrer Lebensweise zuzulassen und aktiv herbeizuführen. Mit der Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht übernehmen Sie aktiv die Verantwortung für Ihre Gesamtgesundheit.

Ablauf der Liebscher & Bracht® Schmerztherapie

Die erste Behandlung dauert in etwa 60 Minuten und beginnt mit einem Anamnesegespräch, in dem der Schmerz genau lokalisiert wird. Dem Patienten wird in diesem Gespräch die Ursache für seine Schmerzen erläutert und der weitere Ablauf erklärt. Anschließend wird die sogenannte Osteopressur durchgeführt. Punkte am Knochen werden gedrückt, die das im Gehirn gespeicherte Bewegungsmuster löschen, das zur Überspannung in der Muskulatur geführt hat. Die betroffene Muskulatur kann nun entspannen und in die biologisch vorgesehene Länge gehen. Im nächsten Schritt wird die Faszienrollmassage durchgeführt. Mit speziell von Liebscher & Bracht enwickelten Faszienrollen werden die betroffenen Faszien behandelt. Zwischenzellflüssigkeit in dem Bereich wird verschoben und vom Lymphsystem abtransportiert. Neue, mit Nährstoffen angereicherte Flüssigkeit fließt nach und versorgt und durchfeuchtet die Faszien. Darauf folgt die sogenannte Engpassdehnung. Mit speziellen Übungen werden Faszien und Muskeln intensiv und nachhaltig gedehnt. Verfilzte, verklebte Faszien beginnen, sich zu glätten und in ihre hochelastische Form zurückzubilden. Glenke werden wieder frei und Beweglichkeit kehrt zurück. Die zurückgewonnene Beweglichkeit lässt mehr Bewegungswinkel zu, und der Patient erobert sich Schritt für Schritt seine biologisch vorgesehene Beweglichkeit zurück. Dieser Prozess wird durch z.T. mehrfaches Wiederholen der Osteopressur weiter unterstützt. Die meisten Patienten haben schon nach der ersten Behandlung eine deutliche Schmerzreduktion.

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Faszienrollmassage und Engpassdehnungen müssen vom Patienten erlernt und täglich durchgeführt werden, um die erreichte Schmerzreduktion zu erhalten und Schmerzen weiter zu reduzieren. Wir bieten dazu Engpassdehnungsgruppen an, um die Patienten hierbei professionell anzuleiten und zu unterstützen.

Darüberhinaus klären wir unsere Patienten über die in diesem Artikel genannten Einflussfaktoren von Schmerzen auf und geben Handlungsempfehlungen. Letztlich sind die Systeme von Liebscher & Bracht von der Schmerztherapie über Faszienrollmassage, Bewegungstherapien, fayo® und Vitalstoffen darauf ausgerichtet allen Menschen ein schmerzfreies Leben bei bestmöglicher Gesundheit bis ins hohe Alter zu ermöglichen.

Als Qualitätspartner von Liebscher & Bracht unterstützen wir diese Vision und unterziehen uns einer permanenten Qualitätsprüfung. Als Patient haben Sie damit die Gewissheit, dass wir die Schmerz- und Bewegungstherapie sowie fayo® ganz im Sinne der Begründer Dr. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht durchführen.